Öffnungszeiten:
Einlass: 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Schließung um 17:00 Uhr.
Huayna Picchu bedeutet “junger Gipfel” und ist der Berg im Norden der Inkastadt. Der Berg, der sich hinter der verschollenen Stadt abzeichnet, ist ein wichtiges Symbol Machu Picchu’s, weil er als Hintergrund für die meisten Bilder über Machu Picchu dient. Sein höchster Punkt befindet sich auf 2.700 m. Man hat von hier eine großartige Aussicht auf Machu Picchu und die umliegenden Berge. Dort gibt es einige wundervolle Inkaruinen, und Sie werden von der den Ingenieursfähigkeiten der Inkas erstaunt sein.
Huayna Picchu wurde von den Inkas genutzt, um eine Anzahl an Komplexen, wie den Mondtempel am hinteren Bereich des Berges zu bauen. Die Inkas bauten zusätzlich noch eine Serie von kleinen landwirtschaftlich genutzten Terrassen und einige andere Gebäude auf dem Gipfel. Diese Gebäude könnten Teil eines Observatoriums gewesen sein, aber auch als Aussichtspunkt über die Stadt gedient haben, weil man von diesem Punkt aus ganz Machu Picchu, Inti Punku und die Wege zur Stadt überblicken konnte.
Der Mondtempel
In einer Höhle befindet der Mondtempel. Exakt bearbeitete Felsen wurden so perfekt ineinander gefügt, so dass kein Millimeter Platz zwischen den Steinen gelassen wurde. Die Struktur hat schöne gewölbte Nischen, und leere trapezförmige Einbuchtungen nach typischer Inkaart. Vor der Höhle gibt es einen Felsen in Form eines Altars, was zu der Annahme führt, dass dies ein Platz für Opferungen war.
Sehenwürdigkeiten:
¿Wie erreichen Sie Wayna Picchu?
Normaler Weg (Südanstieg)
Jeder Gipfelaspirant muss sich beim Verlassen der Stadt in ein Buch eintragen und nach der Rückkehr wieder austragen. Nachdem man diese Formalität hinter sich gebracht hat, folgt man den mit Sträuchern gesäumten Pfad einige Meter abwärts, dann eine steile Stufe (keine Angst, ist für Touristen ausgelegt) hinab in einen Sattel und dann steile Stufenreihen bergauf. Teilweise recht steil und ausgesetzt, aber immer gut gesichert (festes Schuhwerk sollte man schon haben) geht es hinauf. Etwa 50m unterhalb des Gipfels ist eine große Terrasse. Hier hat man einen wirklich atemberaubenden Blick hinab auf den Rio Urubamba, der einige tausend Km weiter nördlich zum Amazonas führt. Vorsicht, dieser Ausblick ist nicbt gesichert, es gibt kein Gelände. Von hier geht es durch ein Loch! Man krabbelt durch eine kleine Höhle 3m nach vorne und 2m nach oben und gelangt so nach ein paar weiteren Metern auf den felsigen Gipfel.
Nordanstieg
Dieser Weg führt über den so genannten Mondtempel. Während der Südweg in der Regel völlig überlaufen ist, verirren sich nur wenige auf diesen Weg. Wer also in der Touristenattraktion dieses Landes ein wenig Einsamkeit sucht, wird sie hier finden. Man folgt dem Südweg bis kurz oberhalb des Sattels ein Weg links, in Richtung Mondtempel abzweigt. Dieser Pfad ist noch um einiges abenteuerlicher angelegt, als der Normalweg. Es geht über Leitern und Stege an der Felswand entlang, bis man auf einmal mitten im Dschungel steht. Hier geht es nun eine ganze Zeit sanft bergab, bis man auf einer großen Lichtung den kleinen Mondtempel in einer Höhle erreicht. Spätestens ab hier ist man vollkommen alleine. Der Weg zweigt hinter dem Tempel rechts ab und führt durch Gestrüpp und Gehölz bergauf bis man wieder an den Fels kommt. Noch einige Meter höher kommt eine an den Fels gelehnte Leiter, der man aber ruhig vertrauen darf. 20 min. später steht man auf dem Gipfel.
Ratschläge / Vorschläge:
Der Eintritt zu Huayna Picchu ist von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.
Obwohl der Aufstieg ein bisschen gefährlich und ziemlich steil ist, kann man diese Ruinen in weniger als 2 Stunden erreichen.
Diese Wanderung ist ein Muss für alle, die körperlich gut in Form sind.
Achten Sie darauf, dass Machu Picchu um 17 Uhr geschlossen wird.
Preise
Der Eintritt zu Wayna Picchu und zum Mondtempel ist frei.
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